Naema Gabriel erzählt mit Text und Zeichnung gleichermaßen intensiv die Geschichte eines Mädchens, das neben ihrer manisch-depressiven Mutter trotz allem irgendwie zur Frau wird. Der Stoff eines ganzen Coming-of-Age-Romans setzt sich aus kleinen, intensiven Puzzleteilen im Kopf des Lesers zu einem ungewöhnlichen Roadmovie zusammen. Ohne zu jammern, ohne zu bagatellisieren und ohne zu werten beleuchtet die Erzählerin verschiedene Aspekte einer familiären Konstellation, die eine denkbar schwierige Startposition für eine Lebensreise bietet und behält dabei ihren Sinn für Humor - und für die Liebe.

 

Bei der Entwicklung und Umsetzung von SINUS geholfen im Sinne eines Lektorats à la Sokrates hat der Regisseur und Dramaturg Johannes Wenzel.